Lieferung

Die meisten Kunden lassen sich das Fahrrad bequem nachhause liefern. Auf dieser Seite fassen wir die wichtigsten Hinweise für die ersten Meter zusammen.

Bevor Sie losfahren, sollten Sie das Einschalten und den Wechsel der Motorstufen verinnerlichen:
www.geos.de/service/#c412

Wir liefern das Fahrrad in einem hochwertigen Fahrradkarton. Wenn möglich, sollten Sie den Fahrradkarton aufbewahren.

Transport

Bitte prüfen Sie das Fahrrad auf sichtbare Transportschäden und notieren Sie diese auf dem Lieferdokument des Fahrers. Einige Fahrer dürfen den Fahrradkarton nicht öffnen, solange sie noch vor Ort sind. In diesem Fall unterschreiben Sie bitte mit „Karton beschädigt" und notieren gegebenenfalls konkret die Art der Beschädigung wie Karton eingedrückt, aufgerissen oder verschmutzt. Verdeckte und später entdeckte Transportschäden melden Sie bitte schriftlich innerhalb von fünf Tagen nach Zustellung. Bitte erstellen Sie Fotos von den Beschädigungen.

Auspacken

Das Vorderrad ist schon montiert. Bitte beachten Sie bei der Montage der Pedale, dass das linke Pedal ein Linksgewinde hat. Das heißt, wenn der Arm des Inbus-Schlüssels nach oben zeigt, werden die Schrauben nach vorne festgezogen und nach hinten gelöst. Bitte achten Sie auch darauf, dass Sie die Pedale nicht schräg einschrauben und damit das Gewinde zerstören. Zum Drehen des Lenkers bitte nur die seitlichen Schrauben am Vorbau lösen, den Lenker gerade drehen und nur diese Schrauben festziehen. Mit der vertikalen Schraube wird von oben die Spannkralle im Gabelschaft festgezogen. Diese Schraube ist bereits optimal eingestellt und darf nicht verstellt werden. Falls Sie das Vorderlicht bestellt haben, lösen Sie bitte die Schraube an der Lenkerhalterung und bringen das Vorderlicht in eine horizontale Position.

Sattelhöhe

Die Sattelhöhe wird auf der rechten Seite mit der Sattelklemme im Oberrohr eingestellt. Das Anzugsdrehmoment beträgt 4 Nm. Bitte vermeiden Sie ein zu hohes Drehmoment, da sich sonst der Rahmen verformen und die vergleichsweise spröde Nickelschicht lösen kann.

Pedale

Wir haben vier schwarze Reflektoren dazugelegt, die optional auf die Seitenfläche der Pedale geklebt werden können.

Luftdruck

Sie können bei den dicken Reifen 50-584 den Luftdruck auf bis zu 1,6 bar reduzieren. Damit erhöhen Sie zwar den Rollwiderstand, aber der Fahrkomfort nimmt spürbar zu, vor allem auf unbefestigten Wegen. Der Luftdruck darf aber nicht so weit gesenkt werden, dass der Mantel in den Kurven einknickt. Wir stellen bei Auslieferung einen Luftdruck von 2,2 bar ein. Conti empfiehlt für den Contact Speed 3,5 bis 4,5 bar und für den Contact Urban 2,5 bis 5,0 bar.

Rahmenschloss

Bitte notieren Sie sich den persönlichen Farbcode, ansonsten können Sie das Rahmenschloss beim Verlust des Smartphones nicht mehr öffnen. Wir haben den CE-Aufkleber mit der Seriennummer dazugelegt. Bitte notieren Sie sich die Seriennummer, zum Beispiel DBA01-00436.

Bremsen einfahren

Die Bremsen haben bei Auslieferung noch nicht die volle Bremsleistung. Außerdem können die Bremsbeläge schleifen, insbesondere bei der vorderen Doppelkolbenbremse. Die Bremsen müssen zunächst eingefahren werden. Fahren Sie dazu eine längere Strecke bergab und bremsen Sie dabei kontinuierlich. In der Ebene fahren Sie eine längere Strecke mit maximaler Pedalkraft und maximaler Motorunterstützung und mit leicht angezogener Bremse. Die Bremsbeläge müssen so heiß werden, dass sich ein Belag bildet.

Drehmomentsensor

Der Drehmomentsensor sollte ein- bis zweimal pro Jahr und nach einem Reifenwechsel kalibriert werden. Halten Sie den Einschaltknopf für ca. 8 Sekunden gedrückt bis das Tagfahrlicht beginnt zu blinken. Dieses Blinken zur Kalibrierung ist deutlich langsamer als das schnelle und kurze Blinken beim Wechsel der Motorstufen. Drehen Sie die Pedale kontinuierlich rückwärts bis das Blinken aufhört. Legen Sie bei der Pinion zunächst den schwersten Gang ein und drehen den Antrieb an der Riemenscheibe rückwärts.

Reinigung

Reinigen Sie das Fahrrad nicht mit einem Hochdruckreiniger. Drehen Sie das Fahrrad auch nicht herum und stellen es auf den Sattel und Lenker, um es mit einem Wasserschlauch abzuspritzen, weil damit Wasser über die Entlüftungslöcher in den Rahmen eindringen kann. Die Entlüftungslöcher befinden sich im Bereich der Sattelklemme und im Bereich des Tretlagers bzw. der Pinion. Beim Transport des Fahrrads auf einem Heckträger sollten diese Bereiche abgedeckt werden.

Fahrradkette

Die Fahrradkette sollte alle paar hundert Kilometer geschmiert werden. Wir empfehlen dazu das Schmiermittel Variolube:
www.geos.de/technik/fahrradkette#c515

Ladegerät

Schließen Sie das Ladegerät zuerst an die 220 V Steckdose und erst danach ans Fahrrad. Das Aufladen der Akkus wird durch ein langsames An- und Ausdimmen des Tagfahrlichtes und durch ein rotes Leuchten am Ladegerät angezeigt. Falls das Tagfahrlicht nicht leuchtet, sollte vor dem Anschließen des Ladegerätes zunächst die Motorsteuerung am Lenker eingeschaltet werden.

Sollte beim Laden ein Fehler auftreten, überprüfen Sie bitte zunächst die Kontakte. Die Ladebuchse und der Ladestecker müssen frei von Schmutz und Metallspänen sein. Gegebenenfalls müssen die Kontakte mit einem Hochdruckreiniger gesäubert werden. Bitte versuchen Sie auch, den Stecker des Ladegerätes mit Druck einzustecken. Der Stecker hat sechs Kontakte, zwei zentrale für das Laden und vier kleine für die Kommunikation.

Beim kleinen Reiseladegerät muss zunächst das Fahrrad eingeschaltet werden, bevor das Reiseladegerät in die Ladebuchse gesteckt wird.

Bedienungsanleitung

Sie erhalten mit Ihrem Fahrrad eine gedruckte Bedienungsanleitung. Sie finden hier die Bedienungsanleitung als HTML- und PDF-Datei:
www.geos.de/service/handbuch

GEOS App

Auf der gleichen Seite finden Sie auch die Links zum Download der GEOS App:
www.geos.de/service/handbuch/#c255

Servicetasche

Um die Servicetasche am Sattel zu befestigen, führen Sie bitte die Bänder durch die beiden Sattelstreben von innen nach außen, dann um die Tasche herum und schließen den Verschluss auf der Vorderseite. Sie können zusätzlich die Servicetasche mit der separaten Schlaufe an der Sattelstütze stabilisieren. Falls die Servicetasche zu breit ist, kann die Tasche mit der Kopfseite nach unten befestigt werden.

Spanngurt

Der Spanngurt wird am Frontträger oben befestigt, indem der Gurt durch die Schlaufe gesteckt wird.